Die Insel Terceira wurde im fünfzehnten Jahrhundert von portugisischen Seefahrern als dritte Insel des Azoren-Archipels entdeckt. “Terceira” bedeutet auf Portugiesisch “die Dritte”. Die Insel ist nur im Küstenbereich bewohnt, verschiedene, gemütliche, kleine Dörfer prägen das Inselbild. Die Insellandschaft ist vielfältig, hier wird Weinanbau betrieben, das raue Hinterland ist bis heute unbesiedelt. Auf der rund 400 Quadratkilometer großen Insel leben an die 58.000 Einwohner, davon ein Großteil in der Hauptstadt Angra do Heroísmo, und in der zweiten Stadt der Insel, genannt Vila da Praia da Vitória.
Sao Miguel reiche Geschichte
Sao Miguel ist die größte Insel der Azoren, und besticht durch seine faszinierende Natur. Wildromantische, saftige grüne Höhenzüge, schöne Strände und Buchten, idyllische Kraterseen und Wasserfälle, sowie heiße Quellen, die sogenannten Geysire prägen das Landschaftsbild der Insel. Die Flora auf Sao Miguel besteht aus allerlei Obst- und Gemüsesorten, vor allem aber Ananas und Bananen.
Sao Jorge die Wanderinsel
Die 246 Quadratkilometer große, lang gestreckte portugiesische Azoreninsel São Jorge liegt zwischen den Nachbarinseln Terceira, Graciosa, Pico und Faial. Sie ist 56 Kilometer lang, bei einer Breite von 8 Kilometern, und bietet sich vor allem für Erholungssuchende Wanderurlauber an. Die Entfernung zum nächsten Flughafen in Funchal beträgt 13 Kilometer. Die Insel, die geprägt ist von einer Gebirgskette aus Vulkankegeln, hat ungefähr 10.500 Bewohner, von denen rund 1.900 in der Hauptstadt Velas leben.
Santa Maria mildes Klima
Santa Maria ist mit 97 km² die drittkleinste Insel des Azorenarchipels. Sie wurde 1427 als erste Azoreninsel von portugiesischen Seefahrern entdeckt, und auch zuerst besiedelt. Man erreicht die Insel heute über eine direkte Flugverbindung von Lissabon, oder mit dem Fährschiff von Ponta Delgada auf São Miguel. Hier leben etwa 5.600 Einwohner, die in verstreuten Besiedelungen weißer Häuser mit für die Insel typischer Architektur zuhause sind. Santa Maria ist ein Begriff für die Kunstgewerbeherstellung und ausgefallene Töpferwaren. Auf der Insel gibt es mehrere Tonbrennereien.
Pico eine Vulkaninsel
Pico ist die zweitgrößte Insel der Azoren. Sie hat eine Fläche von 442 qkm und ist nur 6 km von der Nachbarinsel Faial entfernt. Auf Pico, die seit 1460 besiedelt ist, leben rund 15.000 Menschen permanent. Mit einer Direktfluglinie von Lissabon kann die Insel einmal wöchentlich erreicht werden. In kleinen Flugzeugen werden mehrfach pro Woche die Nachbarinseln angeflogen. Per Fähren sind die Azoren untereinander verbunden.
Madeira die Sonneninsel
Die portugiesische Insel Madeira liegt im Atlantischen Ozean, etwa 1000 Kilometer südwestlich von Portugal und 700 Kilometer westlich der marokkanischen Küste. Die Hauptstadt der Insel ist Funchal, eine Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern. In Funchal befindet sich die Universität der Insel, hier gibt es ein Kasino und einen Botanischen Garten.
Flores die Blumeninsel
Die kleine Insel Flores markiert den westlichsten Punkt Europas. Sie liegt etwas isolierter von den anderen Inseln der Azoren, rund 250 km westlich von Faial. Die Nachbarinsel ist Corvo. Flores hat eine Fläche von ca 221 qkm und trägt ihren Namen zu Recht, denn wie keinen andere dieser Vulkaninseln ist sie mit Blumen, besonders Hortensien, übersät. Die Insel mit nur wenigen kleinen Orten beeindruckt durch eine einmalig schöne Natur mit steilen Klippen, Lorbeerwäldern, Kraterseen Blütenpracht und bizarren Felsen.
Faial die blaue Insel
Beinahe kreisförmig erstreckt sich Faial, die fünftgrößte der Azoreninseln im Atlantik. Vier Seemeilen trennen das zu Portugal gehörende Faial von der Insel Pic. Faial ist vulkanischen Ursprungs. Im Zentrum der Insel befindet sich der Vulkankegel Caldeira do Faial mit einem Durchmesser von 1,5 Kilometern. Am Kraterrand erhebt sich der Cabeco Gordo, mit 1043 Metern höchster Berg der Insel. Das Klima auf Faial ist mild, sonnig und relativ beständig. Auf Grund der unzähligen blauen Hortensienhecken wird Faial auch die “Blaue Insel” genannt.
Insel Corvo mit Vulkansee
Corvo eine Insel die sogar einen Vulkansee hat. Corvo ist die kleinste und zugleich auch nördlichste Insel der Azoren. Auf einer Fläche von gerade einmal 4 mal 6 Kilometern leben zirka 400 Einwohner. 1452 wurde Corvo zusammen mit der Nachbarinsel Flores von Diogo de Teive und seinem Sohn entdeckt. Auf Grund der Abgeschiedenheit des Eilands war eine Besiedlung nicht einfach. Erst im 16. Jahrhundert ließen sich vereinzelt Bauern und Hirten auf Corvo nieder. Im 18. Jahrhundert diente die Insel vielen Freibeutern als Zufluchtsmöglichkeit.